Energiestadt
Etappenziel erreicht: Balgach ist jetzt eine Energiestadt! Es ist soweit - die Labelkommission des Vereins Energiestadt nimmt Balgach auf in den Kreis der Energiestädte der Schweiz. Anlässlich ihrer Juni-Sitzung haben die Verantwortlichen des Vereins Energiestadt die Gemeinde Balgach mit 84 Fragen aus den sechs Gebieten „Versorgung, Öffentliche Gebäude, Interne Organisation, Entwicklungsplanung, Kommunikation und Mobilität“ geprüft, und dabei festgestellt, dass die strengen Beurteilungskriterien erfüllt sind. Jetzt ist auch Balgach eine Energiestadt! In der Schweiz leben rund 2.8 Millionen Einwohner in 174 Energiestädten, das sind 37.5% der insgesamt 7,4 Millionen Einwohner. Jetzt gehören die 4200 Einwohner von Balgach auch dazu! Eine Energiestadt zu sein, ist Ehre und Verpflichtung! Das Label Energiestadt ist ein Leistungsausweis für Gemeinden, die eine nachhaltige kommunale Energiepolitik vorleben und umsetzen. Energiestädte fördern erneuerbare Energien, umweltverträgliche Mobilität und setzen auf eine effiziente Nutzung der Ressourcen. Balgach hat sich qualifiziert durch konsequentes Energiesparen und sorgfältigen und vorausschauenden Umgang mit Ressourcen. Aufgrund guter Vorleistungen bedurfte es nach der ersten Standort-Bestimmung vor zwei Jahren nur noch weniger Anstrengungen, um unsere Gemeinde für das „Energiestadt-Label“ zu befähigen. Die geleistete Arbeit erstreckte sich u.a. auf Projekte, wie die von den Bürgern gutgeheissene Doppelturnhalle im Minergie-Standard, die Zustimmung zum Bau der Hackschnitzelheizung für die Sportanlagen und das Hallenbad Riet, den Einbau des Blockheizkraftwerkes und der Solarkollektoren im Verahus, der Einbau von Solarkollektoren im Zuge der Sanierung des Hallenbadvordaches, die neu eingeführte Energiebuchhaltung für alle öffentlichen Gebäude, die aufwendige Sanierung der Trinkwasser-Quellen oder die von der Primarschulgemeinde in Auftrag gegebenen Energie-Checks. Die Labelkommission hat gesehen, dass es Balgach ernst ist mit Thema „Energie“. Neben der Labelkommission ist auch das Bundesamt für Energie auf uns aufmerksam geworden. Die gemeinsam erstellten und in kurzer Zeit in den Gemeinden der Region eingeführten Förderrichtlinien haben Bern so beeindruckt, dass sie uns dafür den renommierten Prix Watt d’Or verliehen haben. Wie gesagt, Energiestadt zu sein ist auch eine Verpflichtung. Wir haben mit dem Label „Energiestadt“ ein erstes Etappenziel erreicht. Jetzt heisst es nicht stehen bleiben und weiter machen! Das bisher Erreichte ist eine gute Ausgangsbasis für weitere Verbesserungen mit dem einzigen Ziel, die Lebensqualität in unserer schönen Gemeinde zu erhalten für uns und insbesondere die künftigen Generationen. Dazu ist auch jeder einzelne von uns zur Mithilfe aufgerufen. Packen wir deshalb die Aufgabe gemeinsam an! Im Namen der Arbeitsgruppe Energie Christoph Auerswald Wichtige Links:
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