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Aus der Geschichte

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Löschwasser für die Feuerwehr

1884 - 1913

Das Rheintal ist ausgesprochen reich an Wasser. Neben dem Rhein fliessen unzählige Bäche und Bächlein durch das Balgacher Riet. Das Dorf selbst liegt am Hang, weswegen die Planer der ersten Wasserversorgung auf eine Hochdruckleitung setzten. 1884 offeriert der Ziegeleibesitzer Jacob Schmidheiny Balgach den Bau einer solchen Hochdruckwasserleitung wie auch eines gross angelegten Hydrantennetzes. Balgach nimmt dankend an. 1885 erwirbt Schmidheiny von verschiedenen Wald- und Grundstücksbesitzern die Durchleitungsrechte. Nachdem der Kredit für die Leitung, die Lage der sieben Hydranten und der Kauf einiger Schläuche, Spritzen wie auch eines Löschwagens genehmigt sind, wird mit dem Bau begonnen. So kommt Balgach erstmals in den Besitz einer leistungsfähigen Löschanlage, mit der das Dorf den häufigen Schadenfeuern wirksam begegnen kann. Weil ein Bürger Beschwerde einlegt, steckt die verunsicherte Gemeinde zurück und lässt schliesslich nur fünf Hydranten setzen. Dennoch ist die Anlage leistungsfähig genug. Bis 1913 gelingt es, das Hydrantennetz auf das gesamte Gemeindegebiet bis nach Heerbrugg auszuweiten.

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