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Volksabstimmung vom 8. März 2026

Informationen

Datum
8. März 2026
Lokalität
Eingangsbereich Rathaus, Turnhallestrasse 1, 9436 Balgach

Eidgenössische Vorlagen

Volksinitiative «Ja zu einer unabhängigen, freien Schweizer Währung mit Münzen oder Banknoten (Bargeld ist Freiheit)» und direkter Gegenentwurf Bundesbeschluss über die schweizerische Währung und die Bargeldversorgung.

Mehrfachvorlage
Ergebnis
A) Initiative: Nein
B) Gegenentwurf: Ja
C) Stichfrage: Gegenentwurf
Beschreibung

In der Schweiz bezahlen die Menschen vermehrt bargeldlos, zum Beispiel mit Debit- und Kreditkarten oder Bezahl-Apps. Dennoch möchten die meisten Menschen, dass Bargeld als Zahlungsmittel erhalten bleibt. Heute regelt das Gesetz, dass die Schweizerische Nationalbank die Bargeldversorgung gewährleistet und dass der Franken
die schweizerische Währung ist.

Die Initiative will die Verfügbarkeit des Bargelds und den Franken als schweizerische Währung neu in der Verfassung verankern. Hierfür will sie den Bund dazu verpflichten, sicherzustellen,
dass Münzen oder Banknoten immer in genügender Menge zur Verfügung stehen. Zudem soll es nur mit Zustimmung von Volk und Ständen möglich sein, den Schweizerfranken
durch eine andere Währung zu ersetzen.

Auch Bundesrat und Parlament wollen die Bestimmungen zur Bargeldversorgung und zum Franken neu in der Verfassung verankern. Sie sind mit der Formulierung der Initiative aber
nicht einverstanden und stellen ihr deshalb einen Gegenentwurf gegenüber, der auf den Formulierungen der bestehenden Gesetze beruht.


Weder die Volksinitiative noch der Gegenentwurf haben praktische Auswirkungen. Es entstehen keine neuen Aufgaben und keine zusätzlichen Kosten. Mit der Verankerung in der
Verfassung stellen beide Vorlagen sicher, dass die Bestimmungen über die Bargeldversorgung und die schweizerische Währung nur durch eine Volksabstimmung mit Volks- und Ständemehr
geändert werden können.

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Formulierung
Wollen Sie die Volksinitiative « Ja zu einer unabhängigen, freien Schweizer Währung mit Münzen oder Banknoten (Bargeld ist Freiheit) » annehmen?

Vorlagen

Vorlage
Ja-Stimmen 44,67 %
762
Nein-Stimmen 55,33 %
944
Leer
11
Gegenentwurf Bundesbeschluss über die schweizerische Währung und die Bargeldversorgung
Ja-Stimmen 73,10 %
1'215
Nein-Stimmen 26,90 %
447
Leer
55

Stichfragen

Stichfrage
Vorlage 38,03 %
632
Gegenentwurf Bundesbeschluss über die schweizerische Währung und die Bargeldversorgung 61,97 %
1'030
Leer
55
Stimmberechtigte
3'176
Stimmbeteiligung
54.57
Ebene
Bund
Art
Initiative

Volksinitiative «200 Franken sind genug! (SRG-Initiative)».

Abgelehnt
Beschreibung

Privathaushalte bezahlen heute eine Radio- und Fernsehabgabe von 335 Franken pro Jahr. Auch mehrwertsteuerpflichtige Unternehmen bezahlen eine Abgabe, wenn sie einen
Umsatz von 500 000 Franken oder mehr erwirtschaften; die Höhe der Abgabe richtet sich nach dem Umsatz. Mit der Abgabe wird hauptsächlich der Service-public-Auftrag der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG) finanziert. Aufgrund der Initiative « 200 Franken sind genug! (SRG-Initiative) » hat der Bundesrat Handlungsbedarf festgestellt und ein Gegenprojekt erarbeitet. Er hat beschlossen, die Abgabe für Privathaushalte bis 2029 schrittweise auf 300 Franken zu senken. Auch die Unternehmen werden entlastet: Ab 2027
bezahlen nur noch rund 20 Prozent der mehrwertsteuerpflichtigen Unternehmen eine Abgabe. Somit muss die SRG sparen und ein reduziertes, aber trotzdem gutes Angebot bereitstellen. Dies soll privaten Medien mehr Spielraum geben.

Die Initiative will die Mittel der SRG stärker kürzen als der Bundesrat. Die SRG soll sich auf einen « unerlässlichen Dienst für die Allgemeinheit » beschränken. Die Initiative verlangt, die
Abgabe für Privathaushalte auf 200 Franken pro Jahr zu begrenzen. Zudem will sie sämtliche Unternehmen von der Abgabepflicht befreien. Die Initiative betrifft ausschliesslich die SRG.
Nicht von der Initiative betroffen sind Lokalradios und Regionalfernsehen, die Gelder aus der Radio- und Fernsehabgabe erhalten.

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Formulierung
Wollen Sie die Volksinitiative « 200 Franken sind genug! (SRG-Initiative) » annehmen?

Vorlagen

Vorlage
Ja-Stimmen 43,81 %
757
Nein-Stimmen 56,19 %
971
Leer
3
Ungültig
4
Stimmberechtigte
3'176
Stimmbeteiligung
54.63%
Ebene
Bund
Art
Initiative

Volksinitiative «Für eine gerechte Energie- und Klimapolitik: Investieren für Wohlstand, Arbeit und Umwelt (Klimafonds-Initiative)».

Abgelehnt
Ergebnis
Nein
Beschreibung

Die Schweiz hat mit dem Klima- und Innovationsgesetz entschieden, ihre Treibhausgasemissionen bis 2050 auf netto null zu senken. Damit leistet sie im Einklang mit dem Übereinkommen von Paris ihren Beitrag zum weltweiten Klimaschutz.

Dem Bund stehen jedes Jahr rund 2 Milliarden Franken für den Klimaschutz und den Umbau des Energiesystems zur Verfügung. Mit diesem Geld können zum Beispiel Solaranlagen und
der Ersatz von Ölheizungen durch Wärmepumpen gefördert werden.


Die Klimafonds-Initiative verlangt, dass der Bund für die Bekämpfung des Klimawandels und seiner Folgen deutlich mehr Mittel einsetzt. Er soll dazu einen Fonds einrichten und
jährlich einen Betrag in der Höhe von 0,5 bis 1 Prozent der Schweizer Wirtschaftsleistung einzahlen. Dies entspricht ungefähr 4 bis 8 Milliarden Franken. Mit dem Fonds soll der Bund
insbesondere die Verminderung der Treibhausgasemissionen, den sparsamen und effizienten Energieverbrauch sowie den Ausbau der erneuerbaren Energien unterstützen. Zudem soll
er die CO2-Entnahme und -Speicherung und die Biodiversität fördern. Auch wäre die Aus- und Weiterbildung für Fachkräfte zu unterstützen, die für die Umsetzung der Massnahmen
benötigt wird. Die Initiative verlangt, dass die Finanzierung und die Umsetzung sozial gerecht ausgestaltet werden.

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Formulierung
Wollen Sie die Volksinitiative « Für eine gerechte Energie- und Klimapolitik: Investieren für Wohlstand, Arbeit und Umwelt (Klimafonds-Initiative) » annehmen?

Vorlagen

Vorlage
Ja-Stimmen 21,30 %
366
Nein-Stimmen 78,70 %
1'352
Leer
18
Ungültig
2
Stimmberechtigte
3'176
Stimmbeteiligung
54.72%
Ebene
Bund
Art
Initiative

Bundesgesetz vom 20. Juni 2025 über die Individualbesteuerung.

Abgelehnt
Ergebnis
Nein
Beschreibung

Heute werden Ehepaare gemeinsam besteuert und unverheiratete Paare individuell. Zudem gelten unterschiedliche Steuertarife. Das führt dazu, dass Ehepaare und unverheiratete
Paare unterschiedlich hohe Steuern bezahlen. Diese Ungleichbehandlung
soll abgeschafft werden. Deshalb hat das Parlament das Bundesgesetz über die Individualbesteuerung verabschiedet.

Weil gegen diese Vorlage das Referendum ergriffen wurde, wird darüber abgestimmt.
Mit der Vorlage werden künftig auch Verheiratete individuell besteuert. Jede Person versteuert ihr eigenes Einkommen und Vermögen, und für alle gilt der gleiche Steuertarif. Damit zahlen verheiratete und vergleichbare unverheiratete Paare künftig gleich viel Steuern. Davon profitieren viele Paare, manche müssen aber auch mehr bezahlen. Damit Paare mit
Kindern und Alleinerziehende nicht zu stark belastet werden, wird der Kinderabzug bei der direkten Bundessteuer erhöht.

Die Vorlage entlastet die Steuerpflichtigen bei der direkten Bundessteuer um insgesamt schätzungsweise 630 Millionen Franken pro Jahr. Auch die Kantone müssen die Individualbesteuerung einführen. Jeder Kanton legt seinen Steuertarif und
seine Kinderabzüge aber weiterhin selbst fest. Die Vorlage ist ein indirekter Gegenvorschlag zur Volksinitiative « Für eine zivilstandsunabhängige Individualbesteuerung
(Steuergerechtigkeits-Initiative) ».

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Formulierung
Wollen Sie das Bundesgesetz vom 20. Juni 2025 über die Individualbesteuerung annehmen?

Vorlagen

Vorlage
Ja-Stimmen 41,84 %
723
Nein-Stimmen 58,16 %
1'005
Leer
11
Ungültig
2
Stimmberechtigte
3'176
Stimmbeteiligung
54.82%
Ebene
Bund
Art
Fakultatives Referendum

Kantonale Vorlagen

Kantonsratsbeschluss über den Verkauf der Grundstücke WILWEST und die Kompensation von Fruchtfolgeflächen im Kanton St.Gallen.

Angenommen
Ergebnis
Ja
Formulierung
Wollen Sie dem Kantonsratsbeschluss über den Verkauf der Grundstücke WILWEST und die Kompensation von Fruchtfolgeflächen im Kanton St.Gallen zustimmen?

Vorlagen

Vorlage
Ja-Stimmen 61,59 %
890
Nein-Stimmen 38,41 %
555
Leer
49
Ungültig
3
Stimmberechtigte
3'176
Stimmbeteiligung
47.13%
Ebene
Kanton
Art
Obligatorisches Referendum

Kantonsratsbeschluss über den Neubau des Berufs- und Weiterbildungszentrums Rapperswil-Jona am Standort «Südquartier» in Rapperswil.

Angenommen
Ergebnis
Ja
Formulierung
Wollen Sie dem Kantonsratsbeschluss über den Neubau des Berufs- und Weiterbildungszentrums Rapperswil-Jona am Standort «Südquartier» in Rapperswil zustimmen?

Vorlagen

Vorlage
Ja-Stimmen 86,04 %
1'270
Nein-Stimmen 13,96 %
206
Leer
29
Ungültig
3
Stimmberechtigte
3'176
Stimmbeteiligung
47.48%
Ebene
Kanton
Art
Obligatorisches Referendum

Kantonsratsbeschluss über den Bau der «Kantonsstrasse zum See» mit Kostenbeteiligung am «Anschluss Witen mit Zubringer».

Angenommen
Ergebnis
Ja
Formulierung
Wollen Sie dem Kantonsratsbeschluss über den Bau der «Kantonsstrasse zum See» mit Kostenbeteiligung am «Anschluss Witen mit Zubringer» zustimmen?

Vorlagen

Vorlage
Ja-Stimmen 65,45 %
949
Nein-Stimmen 34,55 %
501
Leer
50
Ungültig
4
Stimmberechtigte
3'176
Stimmbeteiligung
47.36%
Ebene
Kanton
Art
Obligatorisches Referendum

Zugehörige Objekte

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Eidgenössische Abstimmungsbroschüre 8. März 2026 (PDF, 1.25 MB) Download 0 Eidgenössische Abstimmungsbroschüre 8. März 2026
Kantonale Abstimmungsbroschüre 8. März 2026 (PDF, 11.35 MB) Download 1 Kantonale Abstimmungsbroschüre 8. März 2026
Easyvote Broschüre 8. März 2026 (PDF, 395 kB) Download 2 Easyvote Broschüre 8. März 2026